Wohnungslosigkeit ist oft unsichtbar
Ein Blick in den Spiegel offenbart die Kulisse der Fußgängerzone und man selbst mittendrin. Hier könntest Du heute Nacht schlafen, lautet die Inschrift. Wohnungslosigkeit gibt es überall und sie ist oft unsichtbar.
Hand aufs Herz: Welche Wohnsituation kommt Ihnen in den Kopf, wenn Sie an einen Philosophieprofessor denken, einen Buchautor, LKW-Fahrer oder eine Pflegefachkraft?
Ist es die Villa im Grünen, die zwei-Zimmer Wohnung in der Stadt, das WG-Zimmer oder eine Gartenlaube?
Tatsächlich ist es keines von allem. Die genannten Personen haben gemeinsam, dass sie in Leverkusen auf der Straße leben. Und das seit mindestens vier Jahren. Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen in diese Situation geraten sind. Persönliche Schicksalsschläge, die Verkettung von ungünstigen Umständen, psychische Erkrankung, körperliche Gebrechen oder anderes.
„Wir kümmern uns im Auftrag der Stadt um wohnungslose Menschen. Gemeinsam versuchen wir kontinuierlich neue Wege der Hilfe zu finden, um ihre Situation zu verbessern. Gleichzeitig stoßen wir aber auch immer wieder an Grenzen“, sagt Stefanie Strieder, die die Wohnungslosenhilfe bei der Caritas leitet. Würde man alle Wohnungslosen in Leverkusen gemeinsam zu einer Veranstaltung einladen, wäre der große Zuschauerraum des Forums bis auf den letzten Platz besetzt. Und diese Menschen sind nicht nur von Armut betroffen, sie erleben in ihrem Alltag auch oft Diskriminierung und Zurückweisung - von kultureller Teilhabe ganz zu schweigen.
Veranstaltungen
An mehreren Standorten finden regelmäßig Begegnungsangebote, Kurse und Veranstaltungen statt. Hier gibt's aktuelle Programme.
Wir haben da was für Sie!
In unserem Verband gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten und wir sind immer auf der Suche nach neuen kreativen Kräften, die mit Freude ans Werk gehen und denen wir berufliche Perspektiven bieten können. Neben unseren aktuellen Stellenangeboten können Sie sich gerne auch jederzeit initiativ bewerben.